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Ohne Wenn und Aber
Definition Nutzrad

Ein Nutzrad ist ein Fahrrad, das über die Nutzung als reines Fortbewegungsmittel oder als Sportgerät hinaus auf einen besonderen Einsatzzweck hin optimiert ist. Dies wird in der Regel durch eine besondere Bauform erreicht, die es z.b. ermöglicht, große Lasten, besondere Aufbauten oder Personen zu transportieren.

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Nutzrad.de versteht sich in erster Linie als ein Lastenradkatalog. Hier im Blog kannst außerdem Du Nachrichten und Beiträge rund um das Thema Lastenfahrräder lesen und erfährst, welche Neuigkeiten es bei nutzrad.de gibt.

Nutzradblog

Nicht ganz auf das Titelbild geschafft...

Von Andreas am 04.09.2016

Titelseite BIKE BILD Nr.1 2016

Gibt es eigentlich noch ein Thema, zu dem es keine eigene BILD-Zeitschrift gibt? Mit der neuen BIKE BILD, die dieser Tage erschienen ist, ist auf jeden Fall eine weitere Lücke geschlossen worden. Das allein wäre vielleicht noch keine Meldung im Nutzradblog wert; aber unter den auf dem Cover angekündigten "20 E-Bikes im Test" sind tatsächlich auch 10 Lastenräder vertreten.

Im Test dabei sind überwiegend LongJohn-Modelle von Urban Arrow, Radkutsche, trioBike, Bakfiets.nl, Pedalpower und Riese & Müller, sowie das neue Hercules Cargo, das es bisher leider noch nicht in den Nutzradkatalog geschafft hat. Besonderer Kritikpunkt sind vor allem die Bremsen, die nicht bei allen getesteten Rädern überzeugen konnten.

Testsieger wurde das brandneue Long Harry e-Cargo Marquardt von Pedalpower, das über eine Seilzuglenkung und mit je einen Motor im Vorder- und im Hinterrad über einen Allradantrieb verfügt. "Den E-Antrieb liefert ein japanischer Spezialist, der Industriemotoren aller Art herstellt." Für mich bleibt allerdings unklar, ob dies so einfach mit der deutschen StVZO vereinbar ist. Wer Genaueres weiß, darf sich gerne melden!

Nutzrad Opfer von Hackern geworden

Von Andreas am 23.06.2016

Ich behaupte immer wieder gern, daß Nutzrad für mich die wunderbare Verknüpfung zweier Hobbies darstellt, da ich mich sowohl für Lastenfahrräder als auch für die Erstellung von Webseiten begeistern kann. Zumindestens Letzteres ist in den letzten Wochen allerdings auf eine harte Probe gestellt worden, nachdem mein Domainprovider Schadsoftware in meinem Webspace gefunden und nutzrad.de vorübergehend gesperrt hat.

Anders als viele andere Webseiten basiert Nutzrad nicht auf einen vorgefertigten Content Management System wie z.B. Joomla oder Wordpress, sondern ist eine Eigenentwicklung von mr. Das hat den Vorteil, daß ich die Seiten genau nach meinen Bedürfnissen gestalten kann. Der Nachteil ist allerdings, daß ich mich bei einem sicherheitsrelevanten Problem nicht einfach zurücklehnen und auf das nächste Update warten kann. Stattdessen muss ich die Sicherheitslücke selber finden und schließen. So ein Ärger :-)

Aber auch wenn es lange gedauert hat, sollte der Fehler jetzt behoben sein und alles wieder wie gewohnt funktionieren. Ich hoffe sehr, daß die gefundene Malware rechtzeitig gelöscht wurde und keinen weiteren Schaden bei den Besuchern von Nutzrad.de anrichten konnte. Auf jeden Fall möchte ich mich hiermit für alle Unannehmlichkeiten entschuldigen und meiner Hoffnung Ausdruck verleihen, daß sich bei Nutzrad nun wieder alles um Lastenfahrräder drehen kann.

Aktuell im Katalg: Radkutsche aus Mössingen

Von Andreas am 07.04.2016

Radkutsche Rapid und Musketier

Radkutsche stellt in der eigenen Produktionshalle in Mössingen bei Tübingen die Lastenräder Musketier und Rapid her. Außerdem ist Radkutsche mit dem eigenen E-Bike-Laden auch der Spezialist rund ums Elektrorad in der Region. 2015 feierte Radkutsche das 10-jährige Firmenjubiläum. Radkutsche Lastenfahrräder werden ausschließlich über den Fachhandel vertrieben.

Eine besondere Stärke der Radkutsche sind die vielfältigen Aufbauten, die für die beiden Grundmodelle Rapid und Musketier zur Verfügung stehen. So kann jedes Lastenrad der Radkutsche sehr einfach nach persönlicher Vorliebe und für den bevorzugten Einsatzzweck ausgestattet werden.

Wer sich für ein Lastenrad von Radkutsche interessiert, sollte sich unbedingt den gut gemachten Konfigurator auf der firmeneigenen Website ansehen. Auch wenn dort nicht alle möglichen Aufbauoptionen auswählbar sind, so bekommt man doch einen guten Eindruck davon, wie das eigene Traummodell in der Lieblings-RAL-Farbe aussehen könnte und wieviel Geld man für sein Lastenrad in der gewünschten Ausstattung einplanen muss.

[Radkutsche im Nutzradkatalog] [Radkutsche Website]

BFS 2016 Nachlese: Tischverlängerung für das rhino Promotion

Von Andreas am 29.03.2016

rhino Promotion mit zusätzlichem Tisch

Die Firma rhino aus Berlin entwickelt und fertigt hochwertige Transport- und Funktionaufbauten für Lastenfahrräder. Der aktuelle Entwicklungsschwerpunkt liegt dabei auf dem Bullitt von Larry vs Harry, für das auch das rhino Promotion optimiert wurde. Dabei handelt es sich um eine Bar- und Promotionbox aus Alumnium, die nach je nach Kundenbedürfnis ausgestattet und angepasst werden kann.

Auf der Berliner Fahrradschau zeigte rhino nun als zusätzliches Modul eine Tischverlängerung, die die Nutz- und Arbeitsfläche der Box nochmals erweitert. Sie wird bei Bedarf anstelle des Sattels montiert und nutzt so die gesamte Länge des Fahrrades aus. Bisher handelt es sich noch um einen Prototyp, der noch die ein oder andere Verbesserung erfahren soll. Auf der Fahrradschau war er bei einem Verkaufstand aber auch schon im Einsatz zu sehen.

[rhino im Nutzradkatalog] [rhino Website]

BFS 2016 Nachlese: SeLi Rahmenbau

Von Andreas am 25.03.2016

SeLi Rahmenbau

SeLi Rahmenbau ist mt dem SeLi 14, einer modernen Interpretation des klassischen holländischen Bakfiets, schon länger im Nutzradkatalog vertreten.

Auf der Berliner Fahrradschau zeigte Sebastian Lindler ein weiteres Custom-Made-Lastenrad mit dazu passendem Lastenanhänger. Dabei handelt es sich um ein schönes Einzelstück aus Edelstahl im Stile eines Filibus, das als besonderen technischen Leckerbissen mit einem Pinion-Getriebe aufwartet.

Das Fahrrad sollte ursprünglich erst Mitte April beim Cargo Bike Festival  vorgestellt werden, ist dann aber doch schon rechtzeitig zur Berliner Fahrradschau fertiggestellt worden. Der Auftritt in Berlin war also gewissermaßen nur die Vorpremiere zum Bakfietstreffen am 16. und 17. April in Nijmegen.

[SeLi Rahmenbau im Nutzradkatalog] [SeLi Rahmenbau Website]

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Fahrräder als Nutzfahrzeuge

Das Nutzrad Infocafé in Dithmarschen

Im Internet macht Nutzrad.de schon länger Lust auf Lastenräder. Sich theoretisch mit Lastenfahrrädern zu beschäftigen ist aber nur das Eine. Lastenfahrräder auszuprobieren und zu erleben, wie viel Spaß sie machen können, ist das Andere. Aus dieser einfachen Idee heraus ist das Nutzrad Infocafé entstanden.

Noch ist das Nutzrad Infocafé im Aufbau. Du kannst dort aber schon jetzt verschiedene Lastenräder ausprobieren, frisch von Hand aufgebrühten Kaffee oder Tee geniessen und dabei in Lastenradliteratur schmökern oder Fahrradvasen kaufen. Und für die Kleine gibt es eine Spielecke, damit sie beschäftigt sind, wenn die Großen eine Probefahrt machen.

Das Nutzrad Infocafé ist kein Fahrradladen. Wenn Du magst, kannst Du aber ausgewählte Lastenfahrräder im Nutzrad Infocafé bestellen. Ausgeliefert werden sie dann über einen Fachhändler in Deiner Nähe. So bekommst Du ein fachmännisch montiertes Fahrrad und hast einen direkten Ansprechpartner vor Ort.

Adresse: Wilhelmstr. 66, 25774 Lunden
Berliner Fahrradschau 2016: Erste kurze Nachlese

Von Andreas am 24.03.2016

Berliner Fahrradschau 2016

Wie angekündigt war ich am Wochenende auf der Berliner Fahrradschau, die von sich behauptet, die "weltweit größte Fahrrad-Lifestyle-Show" zu sein und die in diesem Jahr bereits zum 7. Mal stattfand. Für mich persönlich war es nach dem letzten Jahr der zweite Besuch dieser Messe, die einen wirklich guten Überblick über all das verschafft, was Fahrradkultur sein kann: Von nüsseknackenden Ritterspielen (sehr lustig!) über Kunstradfahren (beeindruckend) bis hin zum modischem Statement - und natürlich noch viel, viel mehr!

Auffällig war die im Vergleich zum Vorjahr stark angestiegende Zahl der Aussteller zum Thema Nutzfahrrad. Hieraus einen Trend zum Lastenrad ableiten zu wollen, ist aber sicherlich falsch; denn im letzten Jahr fand die Berliner Fahrradschau parallel zur VELOBerlin statt und viele der Aussteller mussten sich entscheiden, auf welcher der beiden Messen sie vertreten sein wollten.

Wer an Lastenrädern interessiert war, kam in diesem Jahr auf der Berliner Fahrradschau also voll auf seine Kosten und konnte neben den bekannteren Lastenfahrrädern auch viele spannende Einzelstücke, interessante Vorserienmodelle, sowie das ein oder andere exotische Modell entdecken, das man ansonsten eher selten zu Gesicht bekommt. Meine persönlichen Messe-Highlights werde ich nach und nach hier im Nutzradblog veröffentlichen.

Ich habe zusammen mit meiner Familie den Besuch der Berliner Fahrradschau auf jeden Fall sehr genossen und freue mich schon jetzt auf das nächste Jahr.

Der Dometic TL200 für professionelle Eisfahrräder

Von Andreas am 23.03.2016

Der Dometic TL200 auf einem Christiania Lastenrad

Wer schon einmal auf die Idee gekommen ist, selbst ein Eisfahrrad zu bauen, dürfte schnell festgestellt haben, daß es gar nicht so einfach ist, dafür eine geeignete mobile und autarke Kühllösung zu finden. Die Dometic Group bietet jedoch als Spezialist für Kühl- und Gefriercontainer kundenspezifische Lösungen für temperaturgeführte Transporte. Was jetzt erst einmal relativ unsexy klingt, dürfte für alle, die ein professionelles Eisfahrrad entwickeln möchten, aber eine wahre Freude sein; denn mit dem TL200 bietet Dometic einen kompakten Kühlcontainer an, der sich ohne großen Aufwand auch auf Lastenräder adaptieren läßt.

Der als Toplader ausgeführte TL200 wurde wie alle Modelle von Dometic speziell zur Aufrechterhaltung der Kühlkette in Profi-Anwendungen entwickelt. Er verfügt über eine schützende Aussenhülle aus Zinkblech, die sich nach Belieben Folieren oder Lackieren läßt und damit auch eine ideale Werbefläche bietet. Bei einer Aussenabmessung von ca. 75x69x97cm verfügt der robuste Kühlcontainer über einen Nutzinhalt von 209 Litern.

Der Dometic TL200 läßt sich stationär mit 12 Volt DC oder mit 230 Volt AC betreiben. Der eigentliche Clou aber ist das optional erhältliche Akku-Set inklusive Ladegerät, das je nach Umgebungstemperatur und Häufigkeit der Warenentnahme einen netzautarken Betrieb der Kühltruhe von 5 bis 8 Stunden zuläßt. Und weil heute natürlich alles auch ein bißchen smart sein muss, gibt es sogar eine Android App, über die sich die aktuelle Temperatur der Eistruhe abrufen läßt, sowie einen SMS Handy-Alarm der bei Über- oder Unterschreitung der voreingestellten Temperatur warnt.

Bei einem Eigengewicht von 110kg verlangt der Kühlcontainer allerdings nach einer soliden Fahrradbasis. Und auch der Listenpreis der Kühltruhe von ca. 3500,- € inkl. Akku-Set läßt keine ganz billigen Komplettlösungen erwarten. Mit dem Dometic TL200 ist es jedoch möglich, autarke Eisfahrräder zu entwickeln, die in der Lage sind, sich im harten Dauereinsatz zu bewähren und damit auch den hohen Ansprüchen professioneller Anwender gerecht zu werden.

[Dometic Group Website]

Am Wochenende in Berlin: Lastenradrennen und Fahrradmesse

Von Andreas am 17.03.2016

Video vom 1. Internationalen Berliner Lastenradrennen ansehen

Im letzten Jahr fand das Internationale Berliner Lastenradrennen noch im Rahmen der VELOBerlin statt. In diesen Jahr orientiert sich der Termin des Rennens zeitlich an der Berliner Fahrradschau und wird an diesem Freitag von 13 bis 17 Uhr auf dem Tempelhofer Feld ausgetragen.

Die Teilnahme am Rennen steht allen Interessierten offen, die sich bis 13 Uhr vor Ort registrieren. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro. Der Startschuss fällt um 14 Uhr. Gestartet wird in zwei Rennklassen: einspurig (2rädrig) und mehrspurig (3rädrig oder mehr), wobei es jeweils in eine Frauen und eine Männer-Wertung gibt. Abschließend gibt es eine offene Staffelklasse, in denen auch Fahrradanhänger und Lastenräder mit E-Antrieb erlaubt sind.

Am Rande des Lastenradrennens findet am Freitagnachmittag auf dem Tempelhofer Feld außerdem ein buntes Lastenrad-Festival statt. Es gibt einen Kinderparcours, Essen und Trinken auf Rädern und jede Menge Lastenräder zum Bestaunen und Testen.

Ich werde am Wochenende auch nach Berlin fahren. Zum Lastenradrennen werde ich es allerdings nicht schaffen. Stattdessen werde ich mich ein wenig auf der Berliner Fahrradschau umsehen, die vom 18. bis zum 20. März in der Station Berlin in der Luckenwalder Strasse stattfindet. Vielleicht sieht man sich ja!

[2. Internationales Berliner Lastenradrennen] [Fahrradschau Berlin]

Wike Salamander bei Kickstarter

Von Andreas am 03.03.2016

Wike Salamander bei Kickstarter

Die kanadische Firma Wike ist bisher durch ihre große Auswahl an Fahrradanhänger bekannt, die eigentlich für jeden Einsatzzweck ein passendes Modell bietet. Und wer noch etwas viel Spezielleres braucht, greift einfach zum "Wike DIY Kit" und konstruiert sich seinen Anhänger selbst.

Nun will Wike mit der "Amphibia Bike Series" offensichtlich auch in den Lastenradmarkt einsteigen. Zur Zeit läuft daher bei Kickstarter ein Crowdfunding für das Wike Salamander, das sich von ein Lastenrad in einen Kinderwagen umwandeln läßt. Die Idee ist nicht neu, aber so wie es aussieht, hat Wike eine besonders clevere Konstruktion gefunden, die in beiden Betriebsarten wirklich gut zu funktionieren scheint.

Leider sieht es im Moment nicht so aus, als würde Wike das optimistische Finanzierungsziel von 108000 $ CAD erreichen. Man kann nur hoffen, dass Wike noch einen anderen Weg finden wird, um das "Salamander" zur Marktreife zu bringen.

Vielen Dank an Albert von VeloCityRuhr für den tollen Hinweis.

[Wike bei Kickstarter] [Wike Website]

Aktuell im Katalg: michelmobil jetzt auch mit Elektroantrieb

Von Andreas am 25.01.2016

michel 2.4 elektro

Das michel 2.4 war schon immer das "Langstreckenfahrzeug" im Modellprogramm von michelmobil. Konsequenterweise ist es zum Modelljahr 2016 nun wahlweise auch mit einem Sunstar iBike S03+ Mittelmotor zu bekommen. Der leicht zugängliche Flaschenakku beschert dem schicken Kindertransporter laut Hersteller eine Reichweite von bis zu 60 Kilometern in der leichtesten Unterstützungsstufe. Die Ladezeit des abnehmbaren Akkus beträgt 3 bis 4 Stunden. Die Preise beginnen bei 4290,- €.

Mit einer Gesamtlänge von 195 cm ist das michel 2.4 auch als Pedelec ein sehr handliches Lastenfahrrad. Mit seiner Gesamtbreite von nur 80 cm passt es außerdem durch jede Standardtüröffnung. Im Alltag erleichtert der tiefe Rahmeneinstieg das Auf- und Absteigen. Individuelles Zubehör und verschiedene Farb- und Ausstattungsvarianten ermöglichen jederzeit einen stilsicheren Auftritt. Damit bleibt das michel 2.4 - ob nun mit oder ohne Motor - auch im neuen Modelljahr ein genauso praktische, wie schöne Alternative für die Beförderung von Kindern mit dem Fahrrad.

[michelmobil im Nutzradkatalog] [michelmobil Website]


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